Polen-Fahrt: Breslau – von Neuanfängen und Altbauten

Bei unserer Stadtführung erfuhren wir schon zu Beginn, dass es in Breslau viel Neues und zugleich viel Altes zu entdecken gibt. Auch die über 150 000 jungen Einwohner erzeugen eine Lebendigkeit, in die wir am Abend in den vielen Studentenkneipen und Restaurants eintauchen konnten. Auf der anderen Seite stößt man an jeder Ecke auf alte Kirchen, bunte Patrizierhäuser und sogar verwitterte Hausfassaden, in denen das deutsche Erbe erhalten geblieben ist, das die Stadt bis 1945 prägte. Damals wurde im Zuge der Nachkriegsordnung die deutsche Bevölkerung vertrieben und so gut wie vollständig durch polnische Einwohner ersetzt, die ebenfalls aus ihrer Heimat in Galizien und Lemberg in Richtung Westen geschickt wurden. So erlebten wir eine Stadt, in der es deutsche Denkmäler gibt, polnische Zwerge und galizisches Essen, die heute eine einmalige Mischung bilden, von der man als Besucher nicht genug bekommen kann.

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