Indienreise: Reisetagebuch 21.-22.10.2019

Heute standen wir, wie die anderen Tage auch, so auf, dass uns der Bus um 8:00 Uhr zur De Sales Academy bringen konnte. Nach dem Frühstück gingen wir zur Assembly (Morgenversammlung) der Schule. Es wurden Tänze und Lieder aufgeführt und am Ende bekam jeder aus der Gruppe eine Rose geschenkt. Die Assembly endete damit, dass die Schüler und wir unter dem Klang von Marschtrommeln in die Klassenräume gingen. Dieselben Fächer wie in Deutschland wurden ergänzt durch „computer skills“ und „general knowledge“. Der indische Unterricht war eindeutig lauter als der deutsche und stark auf das Auswendiglernen fokussiert. Nach drei Stunden und einem Mittagessen hielten wir unser vorbereitetes Referat über Deutschland. Die Schüler hörten aufmerksam zu und stellten viele Fragen. Nach dem Referat traf die Gruppe sich, um den Tanz für den Founders‘ Day in zwei Tagen zu üben. Zurück bei den Schwestern perfektionierten wir den Tanz weiter und fuhren gegen 20:30 Uhr zu einem Restaurant. Da Moritz Pfeiffer am nächsten Morgen Geburtstag hatte, wurde an diesem Abend ein wenig gefeiert. Nach einem schönen Essen und einer spaßigen Rückfahrt spielte die Gruppe noch ein paar Runden Werwolf, gratulierte um 0:00 Uhr Moritz Pfeiffer zum Geburtstag und ging schlafen.
Am folgenden Tag standen wir ebenfalls um 8:00 Uhr auf, frühstückten - aber diesmal direkt bei den Schwestern - und wohnten der Assembly der fußnah gelegenen Nazareth School bei. Nach einem Applaus der Schüler für das Singen von "Wo Menschen sich vergessen" wurden uns die Räumlichkeiten der Schule gezeigt. Anschließend fuhr uns der Bus zum D-Mart. Dieser ähnelte einem großen Supermarkt in Deutschland. Die Gruppe hatte hier die Möglichkeit letzte Mitbringsel zu kaufen. Danach fuhren wir zur De Sales Academy, wo wir das Referat des Vortages noch einmal der vierten und fünften Klasse zeigten. Diese waren deutlich enthusiastischer als ihre älteren Mitschüler. Danach suchten wir in Zweiergruppen unsere Gastschüler für den Nachmittag auf. Diese begleiteten wir für die nächsten vier Stunden nach Hause. Die Gastfamilien gaben uns einen tieferen Einblick in ein indisches Leben. Nachdem einige Nachzügler abends wieder in der Academy eingetroffen waren, brachte der Bus uns zurück zu den Schwestern, wo wir weiterhin die Tänze übten. Davon wurden wir schnell müde und schliefen vergleichsweise früh ein.

 

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