Overbacher Schlossvorträge

Wir laden Sie sehr herzlich zu unserer Vortragsreihe „Overbacher Schlossvorträge“ ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Bitte senden Sie uns Ihre Anmeldung bis spätestens zwei Tage vor Beginn des Vortrags an folgende E-Mail-Adresse:

 

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Diese Vortragsreihe wird unterstützt von:

Jugendarbeit Haus Overbach e.V.
 - Förderverein des Gymnasiums Haus Overbach.

www.foerderverein-overbach.de

 

Vorträge im Schuljahr 2017/2018

 

Wie Emotionen das Lernen beeinflussen, Lernbereitschaft fördern durch Beziehung – ein systemischer Ansatz

Dr. med. Wolfgang Hagemann, Arzt für Psychotherapeutische Medizin sowie Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Ärztlicher Leiter der Röher Parkklinik

Eine verlässliche Beziehung zwischen Lehrern, Schülern und Eltern fördert die individuellen Selbstaktualisierungsmöglichkeiten des Lehrers und optimiert die Lernbereitschaft der Schüler. Lehrer erleben im Umgang mit ihren Schülern, was diese können, und sie erkennen, wie sie diese unter Vorgabe der Lernziele, die sie erreichen sollen, bestmöglich fördern. Der Rahmen für erfolgreiches Lernen wird gesteckt durch den Kontext der Schule mit den Werten, die diese vertritt, durch das Schulsystem, dem die Lehrer gerecht werden müssen, und durch die Unterstützung der Eltern.

04. Oktober 2017, Franz von Sales-Hof, Beginn: 19.30 Uhr

 

Die Bedeutung des Sports für eine positive Entwicklung von Kindern und Jugendliche

Prof. Dr. rer. nat. Kerstin Konrad, Dipl.-Psych. Leiterin Lehr- u. Forschungsgebiet Klinische Neuropsychologie des Kindes- und Jugendalters
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters UK Aachen und JARA-Brain Institut, FZ Jülich und RWTH Aachen

Nicht nur die körperliche Entwicklung bringen sportliche Aktivität und das Spielen im Freien voran. Sie besitzen auch für das emotionale und soziale Wohlergehen positive Effekte. Aber was wissen wir heute über den Einfluss von Sport und Spiel auf die Gehirnentwicklung von Kindern und Jugendlichen? Und wie können wir sportliche Aktivitäten unserer Kinder unterstützen, gerade in Zeiten, in denen die digitale Mediennutzung immer attraktiver wird? In dem Vortrag werden neue Daten aus epidemiologischen Studien zu den langfristigen Auswirkungen von Sport als auch aktuelle neurowissenschaftliche Befunde zum Thema präsentiert. Implikationen für die Schule und das häusliche Lern- und Freizeitverhalten werden anschließend diskutiert.

16. November 2017, Overbacher Schloss, Beginn: 19.30 Uhr

 

„Immer App-to-date?!“ – Fluch und Segen für die „Generation Handy“!

Peter Köster, Fach- und Kernseminarleiter, Studiendirektor, Lehrbeauftragter

Eltern und Pädagogen betrachten die ausschweifende Handynutzung der Kinder und Jugendlichen mit zunehmender Sorge. Doch was macht das Handy so faszinierend und sind die Sorgen gerechtfertigt? Gibt es Unterschiede im Nutzungsverhalten von Jungen und Mädchen? Hat ein zunehmender Handy-/Internetkonsum Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung? Neben aktuellen Forschungsergebnissen aus den Bereichen der Soziologie und Kommunikationsforschung werden in dem Vortrag auch neurobiologische Erklärungsansätze für Gefahren und Potentiale der zunehmenden Handynutzung und Medialisierung des Alltages von Kindern und Jugendlichen aufgezeigt.

22. Januar 2018, Overbacher Schloss, Beginn: 19.30 Uhr

 

Ein Leben ohne Sex, Macht und Geld! Wer möchte das noch?

Pater Josef Költringer, OSFS Hausoberer Kloster Haus Overbach

Kaum jemand kann sich ein solches Leben in der heutigen Zeit noch vorstellen. Deshalb ist in den letzten zwanzig Jahren die Mitgliederzahl der Orden um 50% geschrumpft und der Altersdurchschnitt der verbleibenden Ordensbrüder und -schwestern hat das Pensionsantrittsjahr weit überschritten. Schade, denn die Mönche und Nonnen erinnerten für Jahrhunderte daran, dass in jedem von uns etwas lebt, was nicht Mainstream, sondern einzigartig, unantastbar und heilig ist. Pater Költringer erzählt eine spannende Geschichte des Mönchtums, das für Jahrhunderte in Europa für eine vollendete religiöse Unterhaltung sorgte, und vermutet, dass uns in Zukunft Entscheidendes fehlen wird.

06. März 2018, Overbacher Schloss, Beginn: 19.30 Uhr