Schüler für Schüler

Wir sind Overbacher und wir alle sind an der Gestaltung unserer Schulgemeinschaft beteiligt. Als Teil der aktiven Gemeinschaft gibt es verschiedene Projekte und Angebote von Schülern für Schüler:


Kontaktschüler

Einmal im Schuljahr werden ca. zwölf Schülerinnen und Schüler aus der Einführungsphase durch den Verein IN VIA Aachen zu Kontaktschülern ausgebildet. Die Ausbildung dauert ca. sieben Tage und findet in der Fahrtenwoche im Herbst statt. Während der Woche werden den Schülerinnen und Schülern unter anderem Kenntnisse zu den Themen „Soziale Gruppen/Gruppendruck“, „Gewalt und Konflikte“, „Suchtprävention“ sowie „Mobbing“ vermittelt. Außerdem erlernen sie Handlungsstrategien und erwerben Kompetenzen im Bereich der Gesprächsführung. Im Anschluss an diese Tage werden die Jugendlichen bei uns an der Schule noch einen Tag lang zu Streitschlichtern fortgebildet.

Die Kontaktschüler/innen fungieren zunächst als Paten/innen für die Sextaner. Die Fünftklässler können sich bei Fragen und Problemen an sie wenden, sodass ihnen der Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium erleichtert wird.

Darüber hinaus sind sie aber auch wichtige Bezugspersonen für die übrigen Schülerinnen und Schüler und tragen dazu bei, das soziale Miteinander an unserer Schule nachhaltig zu verbessern. In jeder großen Pause sind ca. zwei Kontaktschüler/innen in ihrem Büro (Raum E3 im Foyer) ansprechbar und somit neben den Lehrern, den Schulseelsorgern und der Schulsozialarbeiterin eine zusätzliche Anlaufstelle für Ängste, Sorgen und Probleme.

In regelmäßigen Abständen treffen sich die Kontaktschüler/innen mit der als Ansprechpartnerin tätigen Lehrerin, Frau Hüllenkremer, zur Beratung, sodass auch komplexe Problemfälle gelöst werden können.


 

Lerncoaches

Am Ende jedes Schuljahres werden Schülerinnen und Schüler aus der neunten Klasse zu Lerncoaches ausgebildet. Die Ausbildung ist in zwei Module aufgeteilt: Lernpsychologie/ Methodik und Führungsqualitäten/ Rollenfindung. Im ersten Modul beschäftigen sich die zukünftigen Lerncoaches mit Modellen, wie Informationen erworben, verarbeitet und gespeichert werden können. Dazu gehört, dass sie neben allgemeinen Lernstrategien verschiedene Lernmethoden kennenlernen und ausprobieren. Im zweiten Modul lernen sie, sich von den zu betreuenden Schülerinnen und Schülern abzugrenzen. Des Weiteren wird ihr Verantwortungsbewusstsein für ihre neue Rolle geschärft.

Die Lerncoaches arbeiten in der Regel an einem Nachmittag der Woche in der Hausaufgabenbetreuung und unterstützen in dieser Zeit Schülerinnen und Schüler aus den fünften und sechsten Klassen bei deren Hausaufgaben. Sie geben ihnen bei Problemen Hilfestellungen und/oder Tipps zur Arbeitsweise und leiten sie zum selbstständigen Arbeiten an. Daneben sorgen sie dafür, dass vorher besprochene Regeln eingehalten werden, um eine angemessene Arbeitsatmosphäre gewährleisten zu können.

Neben der Betreuung der Hausaufgaben helfen die Lerncoaches den jüngeren Schülerinnen und Schülern beim vertiefenden Lernen, indem sie mit ihnen geeignetes Arbeitsmaterial und passende Lernmethoden aussuchen. Auffälligkeiten teilen sie den Eltern bzw. betroffenen Lehrern/innen mit.

Die Lerncoaches haben in den bei der Hausaufgabenbetreuung ebenfalls täglich anwesenden Tutoren (Studentinnen und Studenten) direkte Ansprechpartner, falls Probleme auftreten sollten, die sie allein nicht bewältigen können. Darüber hinaus treffen sich die Lerncoaches in regelmäßigen Abständen mit der als Ansprechpartnerin tätigen Lehrerin, Frau Poppel, zur Beratung und Reflexion.


 

Nachhilfe-Börse

Bei der Nachhilfe-Börse bieten Schüler anderen Schülern ihre Hilfe an. Wer sich besonders fit in einem oder mehreren Fächern fühlt und gerne Nachhilfe erteilen möchte, füllt einen von der SV erarbeiteten Zettel aus, auf dem die Daten des Anbieters erfasst werden. Das Angebot muss im Anschluss von dem derzeitigen Fachlehrer des Schülers abgezeichnet werden, damit die Qualität der Nachhilfe gewährleistet wird. Die ausgefüllten Angebotszettel werden an einer Pinnwand im Foyer ausgehängt. Hier können suchende Schülerinnen und Schüler nach ihren Bedürfnissen nach einem passenden „Nachhilfelehrer“ Ausschau halten und Kontakt zu diesem aufnehmen. Die SV hofft auf viele erfolgreiche Verbindungen und steht für Rückfragen gerne zur Verfügung.


 

Smart User

In Zeiten des Internets und der digitalen Kommunikation ist der verantwortungsvolle Umgang mit den elektronischen Medien ein zentrales Thema für Jugendliche im Privaten und in der Schule. Wie nutze ich mein Smartphone auch wirklich „smart“, also klug und vernünftig? Welche Gefahren birgt es, wie bringe ich mich oder andere erst gar nicht in prekäre Lagen, wie schütze ich mich vor Angriffen, Mobbing oder Belästigung?

Seit 2013 bilden wir nunmehr Schüler aus, das Internet und damit verbunden die sozialen Netzwerke verantwortungsvoll und sicher zu nutzen. Dabei unterstützt uns der BASTA e.V. in Düren mit der Ausbildung von jeweils zwei SmartUser-Trainern pro Schuljahr aus Jahrgangsstufe 8. Die Schüler nehmen an einem zweitägigen Workshop teil und lernen Methoden, als Multiplikatoren ihr Wissen an die Schülerinnen und Schülern der Klassen 6 weiterzugeben und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Am Franz-von-Sales-Tag steht das Thema SmartUser in den Klassen 6 auf dem Programm. Die Veranstaltung wird von den SmartUser Multiplikatoren eigenverantwortlich durchgeführt. Das Projekt wird von Lehrerseite von Herrn Braunsfeld begleitet.


 

Medienscouts

Unsere Schule nimmt, vertreten durch Schülerinnen und Schüler der achten Klassen sowie Frau Krawietz und Herrn Verhoeven als Beratungslehrer, an dem angesehenen Projekt „Medienscouts NRW“ der Landesanstalt für Medien teil.

Über einen Zeitraum von mehreren Monaten werden die Jugendlichen in den Bereichen „Internet und Sicherheit“, „Social Communities“, „Computerspiele“ und „Handynutzung“ in verschiedenen Qualifizierungsworkshops zu Medienexperten ausgebildet, um Chancen und Risiken der neuen Medien bewerten zu können. Anschließend geben sie ihren wertvollen Wissensschatz im Rahmen von Peer-Education an andere Schülerinnen und Schüler weiter, indem sie für die Klassen der Mittel- und Unterstufe Projekte zu verschiedenen Themenbereichen anbieten, auf dem Schulgelände an einem Infostand über diverse Themen aus der „digitalen Lebenswelt“ der Schülerinnen und Schüler informieren und sogar neue Medienscouts ausbilden.

So werden durch den engagierten Einsatz unserer Medienscouts viele Schülerinnen und Schüler von deren Wissen profitieren und sich in einer zunehmend digitalisierten Welt, in welcher ein kompetenter Umgang mit Medien immer unverzichtbarer wird, kompetenter und sicherer bewegen.


 

Sporthelfer

Sportinteressierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis Q1 können sich im zweiten Halbjahr des Schuljahres unter der Leitung von Frau Schulte an unserer Schule zu Sporthelfern ausbilden lassen.

Während der Ausbildung erhalten die Schüler Einblicke in die verschiedenen Bereiche der Spiel- und Sportvermittlung. In den einzelnen Themenblöcken (z. B. „Umgang mit Gruppen“, „Planung und Durchführung von Sportangeboten“) lernen die Sporthelfer sowohl in der Theorie als auch in der Praxis die Perspektive eines Übungsleiters kennen, so dass sie nach der Ausbildung dazu befähigt sind, eigenständig Sportangebote zu leiten.

Durch das Mitwirken der Sporthelfer wird das Sportangebot unserer Schule positiv bereichert und erweitert. Bei der Planung und Durchführung von Sportfesten sind die Sporthelfer ebenso aktiv wie beim Angebot von Workshops im offenen Ganztag.


 

DFB-Junior-Coaches

Zu Beginn eines jeden Schuljahres bieten wir interessierten EF-Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eine Ausbildung zum DFB-Junior-Coach zu absolvieren. Hierbei handelt es sich um eine vom DFB initiierte Aktion, deren wesentliches Ziel darin besteht, fußballbegeisterten Schülerinnen und Schülern ab 15 Jahren die Möglichkeit zu bieten, frühzeitig Trainererfahrungen zu sammeln und Kindern den Spaß am Fußball zu vermitteln.

Das Projekt, das von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Bundestrainer Joachim Löw als Paten begleitet wird, geht die großen Herausforderungen für den Fußball an, dazu gehört vor allem die Förderung des Ehrenamtes in Deutschland.

Die ausgebildeten DFB-Junior-Coaches sollen nach ihrer Ausbildung in der Lage sein, eigenständig Fußball-Arbeitsgemeinschaften an ihrer eigenen bzw. an kooperierenden Schulen oder das Training von Nachwuchsmannschaften in Vereinen zu leiten. Sie verbessern somit zum einen das Fußballangebot an den Ausbildungsschulen und zum anderen wird das Angebot von Fußballarbeitsgemeinschaften an Grundschulen im außerunterrichtlichen Schulsport qualitativ und quantitativ erhöht. Für die Ausbildung der DFB-Junior-Coaches ist Herr Meier zuständig.