Polen-Fahrt: Kazimierz – jüdisches Viertel mit Lebensart

Koscheres Essen und Klezmer Musik lockten uns Overbacher nach Kazimierz, dem jüdischen Viertel unterhalb der Krakauer Burg. Schon im Jahre 1495 erhielten die Juden hier vom König eine eigene Gemeinde, in der sie mit Stadtrecht ausgestattet vor äußeren Zugriffen geschützt waren. Dieses Viertel hat die Jahrhunderte überdauert und selbst die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten konnte es nicht völlig vernichten. Nach dem Krieg, im Schlaf der Zeit versunken, war es Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“, der diesen Drehort wieder ins Bewusstsein vieler Menschen zurückholte. Mag der Schwerpunkt heute vorwiegend auf touristischen Reizen liegen, so gibt es mittlerweile auch wieder drei aktive Synagogengemeinden, die ihre Lebensart zurück in die alten Mauern von Kazimierz tragen.

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