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Neuigkeiten

  • Im Rahmen des Franz von Sales-Tages sahen die Oberstufenschüler in der Aula das Theaterstück „Der Besucher“ von Ericc-Emmanuel Schmitt. Es wurde inszeniert und aufgeführt von den Kolleg_innen Rebecca Dicke, Frederik Hens, Henning Achenbach und dem „Gastschauspieler“ Bert Voiss.

    Das Stück spielt in Wien im Jahre 1938, in der Wohnung des berühmten Psychoanalytikers Sigmund Freud, der Jude und überzeugter Atheist war.

    In dieser Nacht wird seine Tochter Anna von der Gestapo festgenommen und Freud bekommt einen sonderbaren Besuch, der seine bisherigen Überzeugungen erschüttert…

    Zentrales Thema des Stückes ist die Theodizeefrage, also die Frage, wie das Leiden in der Welt mit der Annahme zu vereinbaren ist, dass ein (zumeist christlich-monotheistisch aufgefasster) Gott sowohl allmächtig, allwissend als auch gut sei – und ob es ihn daher überhaupt geben kann.

    Um diese Frage drehte sich auch der anschließende, anregende Gedankenaustausch der Schüler, der zeigte, dass diese Frage alles andere als banal ist, und sehr unterschiedliche Argumente und Sichtweisen zulässt.

    Eine weitere öffentliche Aufführung des achtzigminütigen Einakters findet am Sonntag, den 29.01.2023 um 18:00 Uhr in der Aula des Gymnasiums Haus Overbach statt (Einlass ab 17:30 Uhr). Der Eintritt beträgt 3,50 Euro für Schüler und 5 Euro für Erwachsene. Karten gibt es im Sekretariat des Gymnasiums Haus Overbach und an der Abendkasse.

    Am Montag, den 16.01.23, bekamen wir Besuch aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR): Professor Thomas Dekorsy referierte über das Thema “Weltraumschrott” für die Oberstufenschüler_innen des GHO.

    In der heutigen digitalisierten Welt sind Satelliten nicht mehr wegzudenken. Fernsehen, GPS und Wettervorhersagen sind auf diese Weltraumtechnologie angewiesen und mit Elon Musks Starlink-Projekt wird sich die Anzahl der Satelliten in den kommenden Jahren noch einmal vervielfachen, um so ein flächendeckendes Internet mit Satellitentechnik zu realisieren. Allerdings sind diese Erdbegleiter durch Weltraumschrott einer großen Gefahr ausgesetzt. Bei einer Kollision mit Geschwindigkeiten von bis zu 50000 km/h können selbst kleine Metallteile immensen Schaden an den Satelliten verursachen.

    Über diese Gefahren und, wie schon heutzutage mit modernster Technik die Risiken einer Kollision verringert werden, informierte Professor Dekorsy – selbst ehemaliger Schüler am Gymnasium Haus Overbach – in seinem zweistündigen Vortrag. Dabei ging er auch immer wieder auf die zahlreichen Fragen der Schüler_innen ein, die für ihr Physikfachwissen in dem Vortrag einige Anwendungsbeispiele fanden.

    Auf diese Weise der Wissensvermittlung fällt es ihnen in Zukunft hoffentlich leichter, sich mit Themen wie den Keplergesetzen und Erhaltungssätzen, die im Vortrag ein ums andere Mal angeführt wurden, auseinanderzusetzen.

    Die beiden Q1-Mathematik-Leistungskurse von Frau Odinius und Herrn Schneider führten am Donnerstag, den 19.01.2023, im Zuge der Wissenschaftswoche einen CAMMP-day an der RWTH Aachen durch. Der Leistungskurs von Frau Odinius beschäftige sich dabei mit der Entwicklung von Animationsfilmen und der Leistungskurs von Herrn Schneider mit dem Empfehlungssystem für Filmvorschläge in Netflix. Beide Kurse lösten dabei die Ihnen gestellten realen Probleme, indem sie mathematische Modelle aufstellten und mit Hilfe eines Computer-Algebra-Systems lösten.

  • Endlich konnten wir diesen Satz wieder am Bahnhof einer Gruppe von 10 Jugendlichen und zwei Lehrerinnen entgegen rufen: Bienvenue / Herzlich Willkommen! Unsere Gäste vom Lycée Léopold Sédar Senghor in Magnanville kamen am Donnerstag, den 1. Dezember am Bahnhof Jülich an. Die erste Hürde -Bahnfahren in Deutschland- gemeistert stand kulinarisches Kennenlernen und eine kleine Stadtrallye auf dem Programm. Neben dem Schulalltag lernten die Schüler_innen natürlich auch die Sitten und Gebräuche des Partnerlandes kennen. Eine interkulturelle Besonderheit für die Franzosen ist immer das deutsche „Abendbrot“. Die Gastfamilien bemühten sich dabei sehr, den französischen Schülerinnen und Schülern das deutsche Familienleben und natürlich unsere Region näher zu bringen. Hier gab es einige Unterschiede zu erleben. Aber die Erkenntnis, dass man sich trotz unterschiedlicher Muttersprachen gut verstehen kann, war die wichtigste.

    Auf dem Ausflugsprogramm standen neben dem Besuch von Jülich und Aachen (inklusive Altstadtführung und Besuch des Rathauses) vielerlei sportliche Aktivitäten in der „Halle“ - eine kleine Runde Beachvolleyball Français vs. Allemands inklusive. Alle hatten eine sichtlich gute Zeit - Schüler_innen wie auch begleitende Lehrerinnen! Am 5. Dezember hieß es dann -ausnahmsweise ganz ohne Verzögerung durch Streik / grève: Au revoir les amis!

    Vielen Dank an alle Teilnehmer_innen und an alle Eltern, die auch den diesjährigen Austausch zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

    Vive l´amitié franco-allemande!

    Wir wünschen allen Mitgliedern der Schulgemeinde und denjenigen, die uns in unserer Arbeit tatkräftig unterstützen, ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest im Kreis ihrer Familien sowie alles Gute für das neue Jahr 2023. Bleiben Sie gesund!


    Der alte Weihnachtsbaumständer
    Beim Aufräumen des Dachbodens - ein paar Wochen vor Weihnachten - entdeckte der Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Weihnachtsbaumständer. Es war ein besonderer Ständer mit einem Drehmechanismus und einer eingebauten Spielwalze. Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied "O du fröhliche" erkennen. Das musste der Christbaumständer sein von dem Großmutter immer erzählte, wenn die Weihnachtszeit herankam. Das Ding sah zwar fürchterlich aus, doch kam dem Familienvater ein wunderbarer Gedanke. Wie würde sich Großmutter freuen, wenn sie am Heiligabend vor dem Baum sitzt und dieser sich auf einmal wie in vergangener Zeit zu drehen anfängt und dazu "O du fröhliche" spielt. Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen.
    So nahm er den Ständer und schlich ungesehen in seinen Bastelraum. Jeden Abend zog er sich geheimnisvoll nun in seinen Bastelraum zurück und verriegelte die Tür. Eine gründliche Reinigung und eine neue Feder, dann sollte der Ständer wie neu sein.
    Natürlich fragte die Familie, was er dort treiben würde und er antwortete jedes mal nur: "Weihnachtsüberraschung". Kurz vor Weihnachten sah der Weihnachtsbaumständer aus wie neu. Jetzt noch schnell einen prächtigen Weihnachtsbaum besorgt, so um die zwei Meter hoch und wieder verschwand der Vater in seinem Hobbyraum. Er stellt den Baum in den Ständer und führte einen Probelauf durch. Alles bestens, was würde Großmutter für Augen machen. Nun endlich war es Heiligabend. Der Vater bestand darauf den Weihnachtsbaum alleine zu schmücken, er hatte extra echte Baumkerzen besorgt, damit alles stimmte. "Die werden Augen machen!" sagte er bei jeder Kugel, die er in den Baum hing. Als er fertig war, überprüfte er noch einmal alles, der Stern von Bethlehem war oben auf der Spitze, die Kugeln waren alle angebracht, Naschwerk und Wunderkerzen hingen hübsch angeordnet am Baum und Engelhaar und Lametta waren hübsch untergebracht. Die Feier konnte beginnen!
    Für die Großmutter stellte er den großen Ohrensessel parat, die anderen Stühle stellte der Vater in einem Halbkreis um den Tannenbaum. Jetzt führte der Vater die Großmutter feierlich zu ihrem Platz, die Eltern setzten sich neben ihr und ganz außen saßen die Kinder. "Jetzt kommt die große Weihnachtsüberraschung", verkündete er, löste die Sperre am Ständer und nahm ganz schnell wieder seinen Platz ein. Langsam begann der Weihnachtsbaum sich zu drehen und hell erklang von der Musikwalze "O du fröhliche". War das eine Freude! Die Kinder klatschten in die Hände und Oma hatte vor Rührung Tränen in den Augen. Sie brachte immer wieder nur "Wenn Großvater das noch erleben könnte, dass ich das noch erleben darf!" hervor. Mutter war stumm vor Staunen.
    Eine Weile schaute die Familie entzückt und stumm auf den im Festgewand drehenden Weihnachtsbaum, als ein schnarrendes Geräusch sie jäh aus ihrer Versunkenheit riss. Ein Zittern durchlief den Baum, die bunten Weihnachtskugeln klirrten wie kleine Glöckchen. Nun begann der Baum sich immer schneller an zu drehen. Die Musikwalze hämmerte los. Es hörte sich an als wollte "O du fröhliche" sich selbst überholen.
    Mutter schrie laut auf. "So unternimm doch was!" Vater saß aber wie versteinert auf seinem Stuhl und starrte auf dem Baum, der seine Geschwindigkeit immer weiter steigerte.
    Mittlerweile drehte er sich so schnell. dass die Flammen hinter ihren Kerzen wehten. Großmutter bekreuzigte sich und betete, und murmelte nur noch: "Wenn das Großvater noch erlebt hätte."
    Als erstes löste sich der Stern von Bethlehem, sauste wie ein Komet durch das Zimmer, klatschte gegen den Türrahmen und fiel auf den Dackel, der dort gerade ein Nickerchen hielt. Der Dackel flitzte wie von der Tarantel gestochen in die Küche und schielte in Sicherheit um die Ecke.
    Lametta und Engelhaar hatten sich erhoben und schwebten, wie ein Kettenkarussell am Weihnachtsbaum.
    Vater erwachte aus seiner Starre und gab das Kommando: "Alles in Deckung!" Ein Goldengel trudelte losgelöst durchs Zimmer, nicht wissend, was er mit seiner plötzlichen Freiheit anfangen sollte. Weihnachtskugeln, der Schokoladenschmück und andere Anhängsel sausten wie Geschosse durch das Zimmer und platzten beim Aufschlagen auseinander.
    Die Kinder hatten hinter der Großmutters Sessel Schutz gefunden. Vater und Mutter lagen flach auf dem Bauch, den Kopf mit den Armen schützend. Mutter jammerte in den Teppich. "Alles umsonst, die viele Arbeit, alles umsonst!" Vater wollte sich vor Peinlichkeit am liebsten unter dem Teppich verstecken. Oma saß immer noch auf ihrem Logenplatz, wie erstarrt, von oben bis unten mit Engelhaar und Lametta geschmückt. Ihr kam Großvater in den Sinn, als dieser 1914 - 18 in den Ardennen im feindlichen Artilleriefeuer gelegen hatte. Genauso musste es gewesen sein, als gefüllter Schokoladenbaumschmuck an ihrem Kopf explodierte, registrierte sie trocken “ Kirschwasser” und murmelte: “ Wenn Großvater das noch erlebt hätte!” Zu allem jaulte die Musikwalze im Schlupfakkord "O du fröhliche" , bis mit einem ächzenden Ton der Ständer seinen Geist aufgab.
    Durch den plötzlichen Stopp neigte sich der Christbaum in Zeitlupe, fiel auf’s kalte Büffet, die letzten Nadeln von sich gebend. Totenstille! Großmutter, geschmückt wie nach einer New Yorker Konfettiparade, erhob sich schweigend. Kopfschüttelnd begab sie sich, eine Lamettagirlande, wie eine Schleppe tragend, auf ihr Zimmer. In der Tür stehend sagte sie: "Wie gut, dass Großvater das nicht erlebt hat!"
    Mutter, völlig aufgelöst zu Vater: "Wenn ich mir die Bescherung ansehe, dann ist deine große Überraschung wirklich gelungen."
    Andreas meinte nur: "Du, Papi, das war echt stark! Machen wir das jetzt Weihnachten immer so?"

    Autor: unbekannt

    Dank der Unterstützung unseres Fördervereins können wir Ihnen im Januar wieder einen interessanten Schlossvortrag anbieten.

    Am 16. Januar 2023 findet um 19.30 Uhr der Overbacher Schlossvortrag mit dem Titel „Das Lernen lernen – Lerntechniken und Motivation“ im Overbacher Schloss statt.

    Der ehemalige Gymnasiallehrer und Inhaber von MIND UNLIMITED, Wilfried Helms, erklärt Ihnen dort, warum für erfolgreiche Lernprozesse die Nutzung effektiver Lerntechniken und eine lang anhaltende Motivation unerlässlich sind. In dieser kurzweiligen, spannenden und humorvollen Präsentation für Eltern und Lehrer_innen, die bereits an mehr als 2500 Schulen gehalten worden ist, erhalten die Zuhörer­_innen mithilfe von Lernexperimenten und vielen Aha-Effekten praktische Tipps zum erfolgreichen Lernen. Es werden unter anderem die folgenden Fragen beantwortet: Wie kann man schneller lernen und die Lerninhalte besser behalten? Was ist die richtige Lernmenge? Wie können Sie als Eltern den Lernerfolg und den Lernwillen Ihres Kindes steigern?

    Die Teilnahme am Schlossvortrag ist für Sie kostenlos. Im Anschluss an den Vortrag lädt der Förderverein Sie zu einem gemütlichen Ausklang des Abends ein.

    Bitte melden Sie sich unter dem folgenden Link für unseren Schlossvortrag an: https://pretix.eu/GymHausOverbach/Schlossvortrag/

    Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen!

  • Bei frostigen Temperaturen und vorweihnachtlicher Stimmung wurde am 12. Dezember der alljährliche Vorlesewettbewerb für die 6. Klassen durchgeführt. Zuvor war durch die Schülerinnen und Schüler in allen vier Klassen eine Klassensiegerin bzw. ein Klassensieger ermittelt worden, um stellvertretend für die entsprechende Klasse anzutreten. In diesem Jahr durften Marc (6a), Justus (6b), Klara (6c) und Emilia (6d) ihre Klassen vertreten. Vor der Jury, bestehend aus Herrn Vogelsang, Frau Müllender und der Referendarin Frau Horstmann, wurden ein selbstgewählter Text und ein Fremdtext vorgelesen. Das Lampenfieber verflog recht schnell und die vier Teilnehmenden sowie auch die Jury hatten große Freude beim Vorlesen der Texte. Letztlich setzte sich Justus aus der Klasse 6b durch und darf sich nun stolz "Schulsieger 2022" nennen.

    Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zum Klassen- bzw. Schulsieg und drücken Justus für die weiteren Runden fest die Daumen!

    Am Donnerstag, den 08.12.22, wurden die erfolgreichsten Teilnehmer_innen der Mathematik-Olympiade aus dem Kreis Düren von der Regionalkoordinatorin Ines Pstragowski für ihre tollen Leistungen geehrt. In einer feierlichen Veranstaltung inklusive Life-Musik beim diesjährigen Ausrichter, dem Stiftischen Gymnasium in Düren, konnte endlich nach zweijähriger, Pandemie bedingter Pause die Würdigung der tollen mathematischen Leistungen wieder mit allen zusammen bei der Siegerehrung erfolgen. Unter den strahlenden Gesichtern der Preisträger_innen fanden sich auch in diesem Jahr viele Overbacher:

    • Klasse 5, Emil Bücker, 3.Platz
    • Klasse 6, Juli Lonzen, 3.Platz
    • Klasse 8, Vincent Bujnicki, 1.Platz
    • Klasse 9, David Bröcker, 1.Platz
    • Stufe EF, Matthias Nitzsche, 2.Platz
    • Stufe Q1-Q2, Tim Scheuer, 1.Platz

    Tim Scheuers Lösungen zeigten ein derart hohes, mathematisches Niveau, dass er als einer von drei Schülern aus dem Kreis Düren an der dritten Wettbewerbsrunde am 25.Februar in Krefeld teilnehmen darf. Hier trifft er auf die besten Teilnehmer_innen aus ganz Nordrhein-Westfalen.

    Wir drücken ganz fest die Daumen und gratulieren den Preisträger_innen ganz herzlich! Das habt ihr Klasse gemacht!

    Dass der Glaube immer auch eine Frage der persönlichen Entscheidung ist, war ein zentrales Motiv in der Predigt von Weihbischof Karl Borsch, als er am vergangen 2. Adventssonntag 46 Overbachern, die diese Entscheidung für ihren Glauben getroffen hatten, das Sakrament der Firmung spendete. Vorbereitet auf diese Entscheidung hatten sie sich mit Hilfe des Overbacher Katecheten-Teams an zwei gemeinsamen Wochenenden.

    Angesichts der großen Anzahl von Firmlingen fand die Firmmesse in St. Martinus Aldenhoven statt, wo Weihbischof Borsch tatkräftig von Pater Johnson unterstützt wurde.

    Der Bitte von Papst Franziskus, regelmäßig in den Evangelien zu lesen und dabei auf die Botschaft Christi zu hören, kam der Weihbischof nach, als er jedem Firmling am Ende ein kleines Hosentaschenexemplar der Evangelien mit auf ihren Weg gab.

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