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Neuigkeiten

  • Am 08. Mai 2018 sind wir, die Klasse 8d, gemeinsam mit Frau Schramm und Herrn Emunds zur Jugendkarlspreisverleihung nach Aachen in den Krönungssaal des Rathauses gefahren. Da die teilnehmenden Projekte auf Englisch vorgestellt wurden, konnten wir nicht alles verstehen. Es wurden jedoch Bilder gezeigt, die sehr faszinierend darstellten, wie sehr sich junge Menschen für Europa und vor allem Jugendliche einsetzen. Unter den Teilnehmern war auch ein taubstummer Mann, der sich für die Talentförderung von anderen Taubstummen einsetzte. Zum krönenden Abschluss wurden im Erdgeschoss noch Häppchen serviert.

    Am 3. Mai fand an unserer Schule zum zweiten Mal die Big Challenge statt. 147 Schüler/innen aus der Sekundarstufe I hatten sich im Vorfeld über die Englischlehrer/innen angemeldet und durften an diesem Tag Aufgaben zu Grammatik, Wortschatz und Landeskunde im Multiple-Choice-Verfahren lösen. Alle Teilnehmer können bereits ab dem 16. Mai mithilfe ihres persönlichen Codes auf der Homepage der Big Challenge https://www.thebigchallenge.com/de/ ihre Ergebnisse einsehen. Wir hoffen auf gute Resultate und tolle Preise für unsere Schüler!

     

    Unterrichtsende & Busabfahrtszeiten          April – Juni 2018

    An den folgenden Tagen endet der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler vorzeitig oder entfällt.

     

     

    Unterrichts-

    ende

    Abfahrt 

    der Busse

     

    ... fällt aus

    Montag, 30.04.2018

    Lehrerfortbildung

    Studientag

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    Dienstag, 01.05.2018

    Maifeiertag

    Feiertag

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    Donnerstag, 10.05.2018

    Christi 

    Himmelfahrt

    Feiertag

    ---

    Freitag, 11.05.2018

     

    Beweglicher Ferientag

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    Mittwoch, 16.05.2018

    Lehrer- 

    konferenz

    13:05 Uhr

    bzw. 

    13:55 Uhr

    13:10 Uhr

    15:30 Uhr

     

    x Nachmittagsunterricht 

    x Lernwerkstätten

    o HA-Betreuung

    A AG & Workshops

    o Sinfonieorchester

    o Nacharbeit im SLZ

    Montag, 28.05.2018

    Konferenz

    13:05 Uhr

    bzw. 

    13:55 Uhr

    13:10 Uhr

     

    x Nachmittagsunterricht 

    x Lernwerkstätten

    x HA-Betreuung

    A AG & Workshops

    Dienstag, 29.05.2018

    Abitur-

    prüfungen

     5-EF: Studientag

     Q1: Klausuren (Abfahrt der Busse: 11:30 Uhr)

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    Mittwoch, 30.05.2018

    Abitur-

    prüfungen

    13:05 Uhr

    bzw. 

    13:55 Uhr

    13:10 Uhr

    15:30 Uhr

     

    A Nachmittagsunterricht 

    A Lernwerkstätten

    o HA-Betreuung

    A AG & Workshops

    o Nacharbeit im SLZ

    x Sinfonieorchester

    Donnerstag, 31.05.2018

    Fronleichnam

    Feiertag

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    o          findet statt

    x          fällt aus

    A         weiteren Aushang (auch Schaukasten) und/ oder Vertretungsplan beachten

  • Morgens um acht Uhr haben wir uns zusammen mit unseren Austauschschülern an deren Schule getroffen. Nach einer langen und teilweise auch tränenreichen Verabschiedung gingen unsere Austauschschüler in den Unterricht - auch um Ihre Tests zu schreiben. Die Overbacher Gruppe sammelte sich mit allen - den Austausch begleitenden - Lehrern und Lehrerinnen, dem Rektor und der Konrektorin der School of Hope in der Aula. Ein paar palästinensische Schüler, die schon frei hatten, kamen auch dazu. Der Rektor und die Konrektorin bedankten sich bei uns und wir bekamen alle ein typisch palästinensisches Abschiedsgeschenk. Es gab Kuchen und Kaffee und bevor wir in unseren Bus zum Flughafen in Tel Aviv einstiegen, verabschiedeten sich alle noch einmal voneinander. In Tel Aviv konnten wir nach langwierigen Befragung und den anschließenden Sicherheitskontrollen endlich in unser Flugzeug nach Istanbul/Atatürk steigen. In Istanbul angekommen, passierten wir - bevor wir ins Flugzeug nach Düsseldorf einsteigen durften -wieder eine Kontrolle. In Düsseldorf angekommen, gingen wir, bevor wir unsere Koffer abholten, durch eine weitere Passkontrolle. Danach endlich trafen wir wieder auf unsere Familien, die schon auf uns gewartet hatten.

     

    Unseren letzten Tag verbrachten wir bis zum Nachmittag in unseren Gastfamilien.
    Um 16:30 Uhr trafen wir uns an der Schule und wir fuhren in zwei kleinen Bussen zu den Beduinen in der Nähe von Jericho. Dort angekommen bekamen wir ritualgemäß Kaffee und Tee zur Begrüßung in einem der mit Teppichen ausgestatteten Zelte.
    Nach kurzer Zeit ging unsere 2-stündige Wanderung durch die Wüste am Toten Meer los. Trotz starken Windes hatten alle viel Spaß und wir erhielten einen wunderschönen Blick auf den Sonnenuntergang.
    Während des Rückweges durch die Dunkelheit wurde viel gesungen und gelacht. Wieder bei den Beduinen angekommen gab es Essen. Unseren letzten gemeinsamen Abend feierten wir mit Tanz und ausgedehnten Gesprächen. Gegen 22 Uhr stiegen wir dann wieder in unsere Busse und machten uns auf den Rückweg nach Ramallah.

    Nach zwei Stunden Schule und einer langen Fahrt kamen wir in Hebron am Gebäude von der TIPH (Temporary International Presence in Hebron) an. Dort hörten wir uns einen Vortrag von einem TIPH-Mitarbeiter über Hebron und die Organisation an. Alle fanden es sehr interessant und im Anschluss konnten wir noch einige Fragen stellen. Nun ging es weiter zu einer Führung durch die Altstadt Hebrons. Dabei kamen wir an einigen Marktständen und viel Armut vorbei. Im Anschluss besuchten wir noch mit allen Schülern zusammen die Ibrahimi-Moschee auf muslimischer Seite, auf jüdischer Seite fand der Besuch ohne unsere Austauschschüler statt. Ihnen ist hier der Zutritt verboten. Auch die Austauschschüler der zehnten Stufe konnten nicht mit nach Hebron kommen, weil für sie ein wichtiges Examen anstand.
    Auf dem Rückweg nach Ramallah war eine ausgelassene Stimmung im Bus.

  • Heute ging es mal wieder viel zu früh los! Um Punkt 7:30 Uhr sollten wir am selben “Busbahnhof“ wie bereits gestern sein. Auch wenn sich die Auffassungen von Pünktlichkeit sowohl zwischen Deutschen und Palästinensern, als auch zwischen Frau Trauner und Herrn Achenbach stark unterscheiden, gelang es diesmal rechtzeitig, den Bus zu erreichen und in Richtung Jerusalem aufzubrechen.
    Wir machten uns sofort auf den Weg in Richtung Al Aqsa, was uns zuerst durch das eigentlich sehr schöne, jedoch aufgrund seiner Lage schwer bewachte Damascus-Gate führte. Kaum war dieses passiert, betrat man eine andere Welt. Statt Wohnhäusern war nun jeder Raum von Händlern genutzt, die ihr knallbuntes Sortiment zur Schau stellten, welches wir im Verlauf des Tages noch näher kennen lernen sollten. Schon bald erhaschten wir an einem Aussichtspunkt den ersten Blick auf das Heiligtum der Juden, den letzten Rest ihres Tempels, die Western Wall.
    Nun ging es weiter und wider Erwarten gab es beim Betreten des Al Aqsa Geländes keine Probleme oder längere Wartezeiten.
    Nun, dem Ort mit langer Bekleidung für alle angepasst, ging es über eine Holzbrücke auf die Plattform mit den zwei Moscheen, vielen Gebetskanzeln und zahlreichen, mit Schlagstöcken, Tränengasgranaten und Sturmgewehren bewaffneten Soldaten.
    Nach einer kurzen Rundführung über das Gelände in der "traunertypischer" Manier - mit vielen Daten und Fakten über die Geschichte des Tempelberges gespickt - hofften wir, uns zumindest eine der prächtigen Moscheen auch von Innen anschauen zu dürfen.
    Leider ist der Zugang für Touristen seit Jahren aufgrund vonSicherheitsbedenken nur sehr schwer möglich.
    Obwohl Frau Trauner unter Aufbringung ihrer gesamten Überzeugungskraft versuchte uns den Eintritt zu verschaffen, war dies leider nicht möglich. Immerhin waren die Wachmänner sehr sympathisch und haben nach Frau Trauners Bemühungen ihrerseits ein gutes Wort bei ihrem Chef für uns eingelegt und lesen vielleicht sogar diesen Text. 

     

    Nun ging es etwas enttäuscht, aber auch mit Vorfreude und einem neuen Gruppenmitglied, Anna Liegezowska (ehemalige Overbacherin), zur Western Wall. Auf dem Platz vor der Mauer teilte sich unsere Gruppe in Männer und Frauen auf. Nach dem spontanen Versuch einer jüdischen Waschung (Frau Trauner hätte bestimmt gewusst, wie es richtig geht) und dem Anziehen der Kippa, ging es eine kleine Rampe herunter an die Western Wall. Hier fühlte man sich als Christ zwar zwischen lauter betenden Juden und Thoraverleihern definitiv Fehl am Platz, bewundernswert aber war der Anblick der Jahrtausende alten Stätte dennoch allemal. Einige nutzten die Zeit, persönliche Bitten zu formulieren und in die Klagemauer zu stecken - eben wie die Juden auch.
    Nachdem das “Pflichtprogramm“ überstanden war, durften wir auf eigene Faust in Kleingruppen den Markt erkunden, die Tunnel unter der Wall besichtigen oder andere Sehenswürdigkeiten besichtigen.

    Dieser Markt ist unter verschiedensten Aspekten unvorstellbar:

    Er ist unvorstellbar groß. Nahezu die gesamte Altstadt ist, bis auf wenige religiöse Gebäude, ein einziger riesiger Markt. Fast jede Lücke wird genutzt, um Waren zu verkaufen.
    Er ist unvorstellbar voll. Auf dem gesamten Gelände drängen Leute umher, es fahren E-Bike-Fahrer und Lieferanten mit Karren durch die schmalen Gassen von meist etwa zwei Metern Breite.
    Es ist unvorstellbar multikulturell. In keiner anderen Stadt der Welt begegnen einem auf so engem Raum Muslime, Juden und Christen, geschweige denn so viele heilige Stätten und erst recht nicht so viel religiöse Ramschware.
    Es ist unvorstellbar viel Sortiment verhanden. Von Handyhülle über Gewürze zu Küchengeräten wird hier alles angeboten!
    Es ist unvorstellbar anders hier einzukaufen. Hier wird der Preis erst gemacht, nachdem der Händler weiß, woher man kommt. Als Tourist gilt hier in etwa die Faustregel maximal die Hälfte zu zahlen.
    Das heißt auch eine für uns Deutsche eher unbekannte Erfahrung: Feilschen.
    Nach stundenlangem Rumschlendern, einigen Einkäufen und weiteren religiösen Impressionen wie der Grabeskirche, endete der Tag in Jerusalem nun mit der Verabschiedung von Anna Liegezowska, die nach Tel Aviv zu ihren Friends (einer Einrichtung für geistig behinderte Menschen) zurückkehrt. Wir hingegen fahren mit einem uralten Bus zurück nach Ramallah.

     

    Ein bisschen später als geplant sind wir mit einem öffentlichen Bus nach Jerusalem gefahren. Nach ein paar Staus haben wir das erste Mal den Checkpoint passiert. Das Gefühl, von einem Soldaten mit einer Waffe kontrolliert zu werden, war für uns eine aufregende Situation. Nun ging es weiter zur Bushaltestelle am Damaskus Gate in Jerusalem. Da wir ziemlich spät waren, konnten wir nicht unsere geplante Straßenbahntour machen. Mit vier Taxen ging es schnell weiter nach Yad Vashem. Pünktlich betreten wir um 10 Uhr die größte Shoa-Gedenkstätte. Sie verpflichtet sich auf vier Säulen der Erinnerung: Gedenke, Dokumentation, Forschung und Erziehung. Dies ist ein wichtiger Ort für alle Generationen und Nationen.

    Der erste Blick fiel auf die vielen Soldatinnen und Soldaten, die hier zu Besuch sind. Nach der Schule - so erfahren wir später - ist die Wehrpflicht oder das Thora-Studium wählbar. Ein Besuch in Yad Vashem ist Pflicht für sie.

    Nun wurden wir freundlich von unserem Guide, Aviva, empfangen. Sie führte uns durch das dreieckig gebaute Museum, welches komplett grau ist. Nach einem Gang über die Brücke standen wir anfangs vor der Leinwand "Landschaft der Lebenden". Diese zeigt Ausschnitte von Filmen, die vor dem Holocaust von Juden in den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts gedreht wurden. Es zeigte uns ein ganz normales Leben. Durch abgegrenzte Laufwege, muss man nun um Zickzackkurs durch den Raum laufen. Wir wurden detailliert durch die Geschichten der Judenverfolgung geführt. Der Guide erzählte uns viele Geschichten von Zeitzeugen. Die Führung durch das Museum bewegte uns sehr und war informativ, zugleich jedoch sehr emotional. Am Ende der Führung zeigte Aviva uns die Synagoge auf dem Gelände. Die Synagoge ist für Juden sehr wichtig, da die Arbeitskräfte dort beten können und sie auch für den Wiederaufbau der Religion steht. Nach diesem Programm hatten wir eine leckere Pause und aßen etwas.

    Nun kam es zum absoluten Höhepunkt des Tages. Wir hatten die Chance mit einem Holocaust-Überlebenden zu sprechen. Saul Oren, ein 88jähriger Mann, hat uns seine Geschichte von seiner Deportation nach kurzem Aufenthalt in Auschwitz erzählt. Auch von seinem Leben im Lager Sachsenhausen berichtete er. Zudem zeigt er uns sein hierzu publiziertes Buch und verkauft uns ein Exemplar, das er unserer Schule widmet. Seine Geschichte hat uns sehr stark bewegt, so dass jeder seine eigenen Gedanken verarbeiten musste. Zum Schluss ging ein Teil der Gruppe zu der Gedenkstätte der ermordeten Kinder. Ihre Namen in dem völlig dunklen und verspiegelten Raum zu hören, nach den vorhergehenden Erlebnissen ging jedem sehr nahe.

    Wir verließen Yad Vashem nun mit Bus und Bahn und kamen gesund, aber sehr nachdenklich wieder in Ramallah an. Hier ließen wir den Abend ruhig ausklingen.

     

    Nach dem erlebnisreichen Tag gestern stand heute die Fortsetzung unseres Theater-Wasserprojekts auf dem Programm. Unter Leitung der Schauspielerin und Regisseurin Lina Fahour bewältigten die Schüler die Herausforderung, mit Hilfe - oder besser gesagt - mit dem Hindernis von Masken, ihrem Körper Ausdruck zu verleihen. Teamwork, Konzentration und Spaß führten zu kreativen Vorstellungen. Danach hatten alle frei - bis auf Antonia, Zarah und Phillip, welche Frau Trauner und Herrn Achenbach zur Graduation Ceremony begleiteten, da die Geschwister ihrer Gastpartner heute ihr Abiturzeugnis bekamen. Die Zeremonie, die von landestypischen Tänzen und Liedern begleitetet wurde, war feierlich und unterhaltsam zugleich. Einige der palästinensischen Abiturienten wollen sogar in Deutschland studieren - gut so!

     

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